Der Rückfußlauf, auch Fersenlauf genannt
Der Rückfußlauf wird insbesondere bei Langläufern wie Marathonläufern oder Joggingläufer angewandt.
Beim Rückfußlauf prallt der Fuß bei der Aufsatzphase im Bereich des Fersenaußenrandes auf den Boden. Der Fuß knickt grundsätzlich leicht nach innen bis die komplette Außensohle aufliegt. Dann rollt der Fuß weiter über den Großzehenballen ab, gleichzeitig wird er schon wieder durch die Muskelkraft abdrückt und der Zyklus startet erneut.
Der Rückfußlauf ist auch bei den ungeübten Läufern verbreitet, da er weniger anstrengend ist, als der Vorfußlauf ist. Wie schon in der Einleitung beschreiben, werden daher von den Herstellern auch die meisten Laufschuhe auf diesen Laufstil ausgerichtet. Durch zusätzliche Dämpfungselemente versuchen die Laufschuh bzw. Sportschuhhersteller diesen Nachteil auszugleichen.
Da sehr viele Läufer Probleme mit der Achillessehne haben, sollten sie diesen Laufstil dem Vorfußlauf vorziehen. Der Rückfußlauf ist auch für übergewichtige Personen besser geeignet.
Vorteil des Rückfußlaufes
- sehr kraftsparender Laufstil
Nachteile des Rückfußlaufes
- höhere Stoßbelastung der einzelnen Gelenke
- keine flüssige Laufbewegung