Laufstile / Lauftechnik
Das wichtigste ist ein perfekt passender Laufschuh. Außer der Schuhgröße sind noch andere Eigenschaften sehr wichtig; aber mit diesen Themen möchten wir uns etwas später beschäftigen.
Als erstes möchten wir auf die verschiedenen Laufstile eingehen; denn auch der richtige Laufstil und seine Technik – nebst dem oben genannten perfekt passenden Sportschuh bringen Spaß und fördern die Gesundheit.
Laufstile / Lauftechnik
Welche Laufstile gibt es:
- den Sprint / Sprinter
- den Vorfußlauf
- den Mittelfußlauf
- den Rückfußlauf, auch Fersenlauf genannt
Allgemeines / Übersicht
Welche die richtige Technik ist, kann man nicht exakt bestimmen. Es sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass möglichst nah der Fuß am Körperschwerpunkt am Boden aufsetzt.
Es sei gesagt, dass der Rückfußlauf im Gegensatz zum Vorfußlauf nicht dem natürlichen Laufstil des Menschen entspricht. Wenn ein Mensch sich fortbewegt, setzt er auf der Ferse auf. Er geht somit auf dem Rückfuß.
Erst durch die Erfindung der Schuhe bzw. Sportschuhe und die Verbesserung dieser Schuhe bis hin zu den Hightech-Laufschuhen kommt es zur Möglichkeit, den Rückfuß auch schonend einzusetzen. Die meisten Laufschuhe werden daher auch mittlerweile für Rückfußläufer produziert. Daher sollte der Vorfußläufer auch nur spezielle Laufschuhe für den Vorfußlauf einsetzen und im Fachgeschäft danach fragen.
Wenn es aber um langes Laufen geht, kommen in der Regel nur Mittelfußläufer und Vorfußläufer in Frage. Fersenläufer haben eine zu lange Schrittlänge, welches zu möglichen Fuß, Bein- und/oder Wirbelsäulenverletzung führen könnte.
Bei den guten Lang- und Marathonläufern angewandte Mittelfußlauftechnik handelt es sich um eine Art Kompromiss aus Vorfußlauf und Rückfußlauf. Hier versucht der Athlet die Vorteile beider Laufstile zu übernehmen und die Gefahren beider Laufstile zu verringern.
Ein sehr wichtiger Aspekt ist die richtige Körperspannung, egal welchen Laufsteil bevorzugt. Ohne diese Körperspannung kommt es zu einer Drehung der Wirbelsäule, welches auch wiederum ? bei langen Läufen – zu Wirbelsäulenverletzung führen könnte.
In diesem Fall würden sich Hüfte und Schultern gegeneinander drehen, und das ist eine nicht normale Bewegung für den Körper – diese Drehung versucht der Läufer dadurch zu Kompensieren, dass er seine Arme in üblicher Weise leicht mitschwingen lässt. Denn eine zu geringe Bewegung der Arme würde zu einer starken Torsion der Wirbelsäule führen.
Bei einer korrekter Körperspannung und Armbewegung werden die Schultern wenig in Drehbewegung versetzt.